Miersch: Klimaschutztag ist keine Eintagsfliege

"Ich werde dem Regionspräsidenten Hauke Jagau vorschlagen, dass regionsweit jedes Jahr zum 7. Juli ein >Klimaschutztag< durchgeführt wird" - das kündigte Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Miersch am Samstagabend im Kulturzentrum Barsinghausen (KuBa) an. Dort hatte sich der SPD-Abgeordnete zusammen mit rund 30 interessierten Gäste den oscarprämierten Film von Al Gore angesehen.
Weltweit sorgte am Samstag das Thema Klimaschutz für Aufsehen - nicht zuletzt angesichts der mit einem unglaublichen Staraufgebot besetzten Live Earth Konzerte. Auf Initiative von Miersch fanden in allen zwölf Städten seines Wahlkreises Aktionen rund um den Klimaschutz statt. Dabei fand es der Initiator auch nicht schlimm, dass einige Veranstaltungen eher mäßig angenommen wurden. "Der Klimaschutztag darf keine Eintagsfliege sein", begründete Miersch seine Idee, einen solchen Aktionstag künftig regionsweit jährlich anzuregen. Er hofft, dass sich in dieser Woche möglichst viele Bürger im Städtewettbewerb als Energiesparer betätigenwerden.
Auf Einladung der SPD-Nachwuchsorganisation Jusos flimmerten am Nachmittag die unbequemen Wahrheiten des Al Goreüber die Großbildleinwand. Die Resonanz der rund 30 Gäste: Der Film beeindruckte stark, wurde aber auch als "teilweise überladen" bezeichnet. Gleichwohl war das Interesse ernsthaft, was die angeregte Diskussion mit Matthias Miersch und Umweltfachmann Michael Barth im Anschluss belegte.
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