Kegeltruppe aus Laatzen, Sehnde und Hemmingen zu Besuch in Berlin

Ein Unternehmer, ein Landwirt, ein Justizbeamter: Die 14-köpfige Kegeltruppe, die sich aus Laatzener, Sehnder und Hemminger Bürgern zusammensetzt, ist bunt gemischt. Ihr gemeinsames Ziel war der Besuch des für ihren Wahlkreis zuständigen SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch in Berlin und die Besichtigung des Deutschen Bundestages.
Nach dem Vortrag auf der Besuchertribüne des Reichstages erwartete Miersch die Gruppe zur Diskussion. Er berichtete kurz über seine Arbeit in Berlin und im Wahlkreis, um dann mit der Gruppe über die aktuellen Themen aus der Bundespolitik zu diskutieren.
„Ich freue mich, dass wir es endlich geschafft haben, das Kinderförderungsgesetz und den damit verbundenen Rechtsanspruch auf einen Platz ab eins durchzusetzen und insgesamt 4 Mrd. Euro zur Verfügung stellen, um Betreuungsplätze für Unter-Dreijährige zu schaffen“, sagte Miersch. Das Thema Kinderbetreuung und die Erläuterungen zu Bildung und Ausbildung stießen auf reges Interesse der Gäste. Die Besucher waren aber auch sehr an der aktuellen Finanzkrise interessiert. Wichtig hierbei ist, dass man zu einer einheitlichen Regulierung der Finanzmärkte kommt. „Man muss die Risiken begrenzen und braucht mehr Sorgfalt und Solididät bei der Kreditvergabe“, meinte Miersch. Die Kontrollen dürfen nicht versagen und man braucht gemeinsame Regeln und Standards.
Das Thema der Aufnahme von Jugendlichen und ihre Förderung in der Partei wurde auch angesprochen. Miersch bedauerte: "Wir müssen das Interesse der Menschen generell noch intensiver wecken." Für ihn bedeutet das zum Beispiel, Politik näher an die Jugendlichen heran zu führen, welches er schon mit seiner Initiative für mehr Bürgerbeteiligung bei den Zukunftsfragen unter dem Motto "Ich mache mit – bei der Stadt von morgen! Global denken – Lokal handeln" erfolgreich praktiziert, bei der jeder mitmachen kann. Mehr Informationen zu der Initiative findet man im Internet auf seiner Homepage.
Im Anschluss an die Diskussion hatten die Gäste noch Zeit, den herrlichen Blick von der Reichstagskuppel zu genießen.
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