Stadt ohne Arbeitslosigkeit - Ein Projekt

Effektive Verminderung von Arbeitslosigkeit: An dieser Vision wird in Wennigsen aktiv gearbeitet. Das Projekt „Stadt ohne Arbeitslosigkeit“, welches vom SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch initiiert wurde, hat mit der Volkshochschule Calenberger Land als Träger eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Aufgabe dieser Stelle ist es, mögliche Betätigungsfelder in der Kommune zu benennen, die durch den freien Markt nicht abgedeckt sind.
Global denken – lokal handeln: Unter diesem Motto hatte Miersch im Jahr 2008 mit seinem Team Fragen entwickelt und diese auf Karten drucken lassen. „Wie sieht die Stadt von Morgen aus?“ war darauf zu lesen. Die Umfrage wurde bei Infoständen, bei den zahlreichen Besuchergruppen in Berlin und bei seinen Schulbesuchen durchgeführt.
Die Auswertung der Umfrageaktion verdeutlichte, dass ein Leben in Arbeit bei den meisten Menschen aller Altersgruppen das wichtigste Kriterium darstellt.
Daraus entwickelte sich ab Anfang 2009 das Projekt „Stadt ohne Arbeitslosigkeit“. Die Gemeinde Wennigsen erschien aufgrund seiner Struktur als Musterkommune am geeignetsten zu sein. Miersch hatte damals Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke, den Gemeinde-Wirtschaftsförderer Christian Mainka, Jobcenter, Kommunalpolitiker und Arbeitsmarktexperten an einen Tisch geholt, um ein Arbeitsvermittlungskonzept zu erstellen. Ziel war die Einrichtung einer Koordinierungsstelle, welche durch Kontakt zur Gemeinde, Vereinen und Firmen ein Netzwerk aufbauen sollte, um Einsatzmöglichkeiten für ehrenamtliche Arbeit zu eruieren.
Die Koordinierungsstelle hat mit Dr. Axel Görke ein Gesicht bekommen. Seit Sommer 2010 tritt Görke in Kontakt mit Arbeitssuchenden, der Wirtschaft und örtlichen Vereinen. Görke unterstützt Bewerbungsbemühungen und steht beratend zur Seite, um Eingliederungen in den Arbeitsmarkt erfolgreich zu gewährleisten. Die Eigeninitiative der zu Vermittelnden steht dabei immer im Mittelpunkt aller Bemühungen.
Im August 2011 war fraglich, ob mit den zur Zeit bestehenden Instrumenten des Jobcenters die Arbeit von Görke für ein weiteres Jahr fortgesetzt werden kann. Durch den Einsatz aller Beteiligten ist auch diese Herausforderung gemeistert worden und die Koordinierungsstelle kann ein weiteres Jahr ihre Pionierarbeit fortsetzen.

Wie alles begann:
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