Stadt ohne Arbeitslosigkeit
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in Wennigsen hat Anfang 2009 eine Arbeitsgruppe damit begonnen, an einer "Stadt ohne Arbeitslosigkeit" zu bauen. Im Folgenden stelle ich Ihnen das Projekt vor und halte Sie über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden.
"Stadt ohne Arbeitslosigkeit". Das Projekt.
Das Konzept:
„Stadt ohne Arbeitslosigkeit“ heißt das Projekt einer Reihe von Menschen, die sich in der Gemeinde Wennigsen zusammengeschlossen haben, um nach neuen Beschäftigungsfeldern für Langzeitarbeitslose zu suchen.
Auf Initiative der Ideen einiger Bürgerinnen und Bürger lud der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch erstmals Anfang 2009 zu einem gemeinsamen Treffen. Unter anderem Wennigsens Bürgermeister, der Wirtschaftsförderer der kleinen Deisterkommune, Kommunalpolitiker, JobCenter-Verantwortliche und eine Reihe von Arbeitsmarktexperten begannen damit, ein Arbeitsvermittlungskonzept zu erstellen.
Im Mittelpunkt eines neuen Ansatzes sollte besonders die Eigeninitiative der zu Vermittelnden stehen.
In einer Reihe von Folgetreffen setzte sich das Vorhaben der Einrichtung einer „Koordinierungsstelle“ durch. Diese Stelle soll als Bindeglied zwischen der Gemeinde Wennigsen und dem JobCenter agieren. Aufgabe der Koordinierungsstelle ist es, mögliche Beschäftigungsfelder in einer Kommune zu benennen, die durch den freien Markt nicht abgedeckt werden, jedoch zu einer Bereicherung des Gemeinwohls beitragen.
Zudem ist die Koordinierungsstelle niedrigschwelliger Anlaufpunkt für Langzeitarbeitslose, die selbst Ideen für Beschäftigung entwickeln können.
Direkter Ansprechpartner der Koordinierungsstelle ist das JobCenter, das auf verschiedene Maßnahmen zur Finanzierung von neu geschaffenen Stellen zurückgreifen kann.
Die Hindernisse:
Die Koordinierungsstelle sowie auch mögliche weitere entstehende Beschäftigungsstellen, die projektintern als Bürgerstellen bezeichnet werden, sollen aus Mitteln des JobCenters finanziert werden. Für diese Form der Beschäftigung ist jeweils ein Träger Voraussetzung, der prinzipiell für die Betreuung des Bürgerstellenarbeitnehmers verantwortlich ist und gegebenenfalls an der Co-Finanzierung beteiligt ist.
Die Suche nach einem Träger, der die notwendige politische und gesellschaftliche Neutralität besitzt, eine solche Aufgabe zu erfüllen, war verbunden mit einem langwierigen Prozess weiterer Gespräche.
Der aktuelle Stand:
Es hat sich ein kompetenter Träger für die Einrichtung einer Koordinierungsstelle gefunden. Räumlichkeiten stellt die Gemeinde zur Verfügung. Die Idee ist jüngst vom Sozialausschuss und vom Rat der Gemeinde Wennigsen beraten worden und auf Zustimmung gestoßen.
Der Träger hat einen Antrag beim JobCenter für die Einrichtung der Koordinierungsstelle gestellt.


