Laatzener Jugendparlament trifft ihren Mitbegründer in Berlin

12 Mitglieder des Laatzener Jugendparlaments waren auf Einladung von Matthias Miersch nach Berlin gereist, um sich ein Bild von der Arbeit der Parlamentarier im Bundestag zu machen. Miersch freute sich auf einen regen Austausch mit seinen Laatzener-Parlamentariern. Ich finde es toll, wenn sich junge Menschen politisch engagieren und sich für ihre Belange einsetzen. Deswegen habe ich auch damals das Laatzener Jugendparlament mit ins Leben gerufen. Hier kann jeder mitmachen und sich engagieren, ohne dass man sich einer Partei anschließen muss.
Miersch berichtete über seinen Weg in die Politik und über seine Arbeit als Abgeordneter in Berlin. Die Jugendlichen hatten viele Fragen und erhielten aus erster Hand Informationen über den Alltag in und um den Reichstag, den Weg eines Gesetzes und welche Einflussmöglichkeiten ein Abgeordneter dabei hat.
Was sind denn Ihre Ziele, wollen Sie noch Bundeskanzler werden? wurde Miersch gefragt. Die Idee fand Miersch zwar nicht schlecht, aber das wäre schon sehr aufreibend und er wäre mit seinem Job als Abgeordneter zur Zeit sehr zufrieden. Außerdem läge nach der Föderalismusreform noch eine Menge Arbeit vor ihm. Als Berichterstatter der SPD-Fraktion ist er für die Schaffung eines neuen Umweltgesetzbuches zuständig. Eine Aufgabe die er sehr ernst nähme und gewissenhaft durchführen wolle.
Eine Sache verbindet aber sowohl die großen als auch die kleinen Parlamentarier, beide mussten schon feststellen, dass es manchmal sehr lange dauert, bis sich bei der politischen Arbeit etwas erreichen lässt. Zum Abschluss ging es mit der Gruppe noch auf die Kuppel zum gemeinsamen Foto und Miersch verabschiedete sich mit guten Wünschen für die weitere Arbeit im Laatzener Jugendparlament.

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