SPD-Bundestagsfraktion vor Ort: Kinderrechte in der Verfassung verankern!

08.05.23:Renate Schmidt klein neu
 

Die Agora des Schulzentrums in Uetze war gut besucht, als Matthias Miersch die ehemalige Bundesfamilienministerin Renate Schmidt begrüßen konnte. "Wir reden mit – Die Zukunft der Kinderrechte in Deutschland“ lautete das Thema der Veranstaltung. Weitere Gäste auf dem Podium waren die Sprecherin der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, sowie Silke Gardlo, Soziologin und Vorsitzende der AsF in der Region Hannover und Regionsabgeordnete.

Mit großem Engagement hob Renate Schmidt in ihrer Eingangsrede die Wichtigkeit von Kinderrechten hervor. Das Grundgesetz (GG) müsse um die Rechte für Kinder erweitert werden. Hierzu solle der Artikel 6 GG entsprechend geändert werden. Ein Gesetzentwurf der SPD-Bundestagsfraktion liegt bereits vor.

Matthias Miersch erhofft sich durch die Debatte um eine Verfassungsänderung auch, das Thema Föderalismus erneut aufs Tapet bringen zu können, um dem Bund wieder mehr Befugnisse im Bereich der Bildung zu ermöglichen. „Der Bund muss bei der Bildung mit ins Boot“, so der Abgeordnete. Das war auch die einhellige Aussage aller auf dem Podium.

„Wir haben keine natürlichen Rohstoffreserven in großem Umfang, so dass wir auf die Bildung der nachfolgenden Generationen setzen müssen. Politik und Gesellschaft müssen begreifen, dass Erziehung und Bildung bereits in frühen Jahren bei den Kindern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind. Hier zu investieren, bedeutet in Zukunft zu investieren“, so Matthias Miersch abschließend.

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