Besuch der Tafel in Sehnde

v.l.n.r. : Olaf Kruse (SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Sehnde); Renate Grethe (Präsidentin des Civitan Clubs Sehnde); Matthias Miersch Bild: Team Miersch

Am vergangenen Samstag besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch auf Einladung der Tafel-Chefin Renate Grethe die Einrichtung am Avacon-Gelände in Sehnde. Miersch tauschte sich dabei intensiv mit den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen während der Essensanlieferung und -ausgabe aus. So verwiesen die Ehrenamtlichen darauf, wie irreführend das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Produkten mitunter sein könne: Menschen würden häufig noch genießbare Lebensmittel wegwerfen, sobald diese das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hätten. Miersch zeigte sich problembewusst und unterstrich, dass es sich dabei um eine wichtige Debatte handele, die geführt werden müsse.

Nachdenklich zeigte sich Miersch angesichts der vorhandenen Armut in der Bundesrepublik: „Die Tafeln sind eine Mahnung, dass es in Deutschland massive Armut gibt. Die Schere zwischen Arm und Reich ist ein wichtiges Handlungsfeld in der Politik“, so Miersch. Daher mahnte er, dass in der programmatischen Erneuerung der SPD bestimmte Instrumente gegen massive Armut einbezogen werden sollten:  „Denn wenn es so bleibt wie jetzt, haben wir später massive Altersarmut“, so der SPD-Fraktionsvize abschließend.